Erster Jedediah Smith Trail 1822 — 1824
31. Tag: 15. September 2009 Idaho Falls — Dillon

Karte Idaho Falls nach Dillon
Heute bin ich endlich mal gegen sieben wach. Ich mache mich fertig, fülle Öl nach (war immer noch gut über Minimum) und checke aus. Dann fahre ich runter zum Frühstück. Die Bedienung kennt mich schon und bringt mir gleich meinen Kaffee vorbei. Gegen zehn bezahle ich und kann gleich losfahren. Schließlich habe ich ja schon gestern Abend getankt.

Interstate 15/Veterans Memorial Hwy, Idaho Falls, Idaho
Zuerst geht es auf der Interstate nach Norden aus Idaho Falls hinaus.

Interstate 15/Veterans Memorial Hwy, Idaho

Interstate 15/Veterans Memorial Hwy, Idaho

Highway 33/E 1500 N, Idaho
Von der Interstate biege ich auf den Highway 33 nach Westen ab.

Highway 33/E 1500 N, Mud Lake, Idaho

Highway 28/N Salmon Hwy, Idaho

Highway 28, Idaho
Wie gestern auf meinem Rückweg biege ich bei Mud Lake auf den Highway 28 ab.

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho
Dann geht es auf dem Highway 28 zurück ins Lemhi Valley.

FR296/Spring Mountain Rd, Idaho

FR296/Spring Mountain Rd, Idaho

FR296/Spring Mountain Rd, Hahn, Idaho

Backroad, Idaho
Auf der FR296/Spring Mountain Rd erreiche ich meinen gestrigen Endpunkt. Dort komme ich kurz vor zwölf an.

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

88 S10 Blazer, Backroad, Idaho

Backroad, Idaho
Es geht weiter auf den Forest Roads wie gestern. Als die Road etwas in die Berge geht, zeigt meine neue Software plötzlich keine Straße mehr an, die meine alte Software noch angezeigt hatte. Das verwundert mich. Zuerst geht es noch normal los. Dann wird der „Weg” immer verwachsener — und extrem steil. Wie üblich läuft mir meine Kiste heiß und ich muss wieder mal die Heizung bemühen. Schließlich komme ich an einem Punkt an, bei dem ich sage, hier fahre ich nicht mehr weiter. Der Weg ist kaum noch zu finden. Somit hat die neue Software doch recht gehabt.

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho
Also drehe ich um und fahre wieder zurück. Trotzdem kann ich noch einen schönen Ausblick auf das Lemhi Tal erwischen.

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho
Dann geht es auf den normalen Forest Roads weiter bis Gilmore.

Gilmore Rd, Gilmore, Idaho

Backroad, Idaho
Das besteht hauptsächlich aus verfallenen Holzhäusern und einigen Verkaufsschildern. Aber auch ein paar neuere Bauten sind dabei.

NF212, Idaho

NF212, Idaho

NF212, Idaho

Präriefalke, NF212, Idaho

NF212, Idaho

NF212, Idaho

NF212, Idaho

NF212, Idaho

NF212, Idaho

NF212, Idaho

Backroad, Idaho

Gabelböcke, Backroad, Idaho

Backroad, Idaho
Dann geht es wieder auf den Forest Roads weiter.

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho
Teilweise muss man wieder Gatter öffnen und schließen, die aber nicht so schön mit Hebel wie in Wyoming sind. Da muss man wirklich mit Muskelkraft den Stacheldraht mit den Pfosten gerade ziehen, dass man den Haltedraht darüber bekommt. Aber mit Handschuhen und der Übung, die ich mittlerweile habe, gelingt das recht gut.

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho

Nez Perce Creek Rd, Idaho
Doch plötzlich komme ich an eine Durchfahrt, bei der ich wieder von einem „No Trespassing”–Schild gestoppt werde. Klasse, und das, wo hinter mir das Unwetter heranzieht. Ich war froh, dass ich dem Regen voraus fahren konnte und ich bisher nur ein paar Tropfen abbekommen habe. Aber jetzt muss ich richtig zurück ins Unwetter. Und das auf der Backroad! Wenn das mal gut geht!
Eine knappe Stunde dauert die Fahrt, bis ich wieder den Highway erreiche. Zum Glück regnet es hauptsächlich auf den Bergen selbst und nicht im Tal, in dem ich fahre. Dort ist es nur etwas nass, aber nicht aufgeweicht. Sonst hätte es schon etwas unangenehm werden können.

Dunkin Ln, Idaho

Highway 28, Idaho

Highway 28, Idaho

NF212/Texas Creek Rd, Idaho
Auf dem Highway geht es ein paar Meilen weiter, bis ich wieder auf Gravel ausweiche. Das Unwetter scheint sich hinter mir gefangen zu haben, also riskiere ich es.

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Backroad, Idaho

Adams Rd, Idaho

Adams Rd, Idaho

Adams Rd, Idaho

Adams Rd, Idaho
Hier geht es auch durch zahlreiche Cattle Guards. Aber man darf überall fahren — zumindest sind die Hinweisschilder entfernt worden. Kurz vor Timber Creek treffe ich auf einen aus der Gegend, der meint, ich kann die Strecke fahren. Das geht beim Fluss durch ein Gatter und ich komme dann in Leodore heraus. Das ist genau, wie ich fahren wollte.
Wie ich Timber Creek erreiche sehe ich zwar das Gate, aber das ist die lange Strecke durch die Berge. Etwas verwinkelt geht die Strecke, die ich fahren möchte und nicht mehr im neuen Plan steht. Kurz nach der Abzweigung geht es auch schon wieder durch Wasser, aber das ist nicht zu tief und der Boden sieht gut aus. Also riskiere ich es.
Weiter geht es wieder mal durch Gatter. Aber auch hier gibt es kein „No Trespassing”–Schild. Also fahre ich weiter. Dann kommen offene Gates und schließlich erreiche ich den Hof einer Ranch über die es auf den normalen Weg geht. Das passiert gerade rechtzeitig, denn das Unwetter hat sich jetzt richtig zusammengebraut, während ich nicht aufgepasst habe. Da hinten muss es jetzt schütten, dass alles zu spät ist!
Nur gut, dass ich wieder festeren Gravel unter den Reifen habe. Ich bin ja gespannt, wie das am Pass wird.

Galena St, Leadore, Idaho

Highway 28/S Railroad St, Leadore, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Leadore, Idaho
Bei Leodore biege ich auf den Old Hwy 28 ab, der zuerst geteert, dann als Gravel weiter geht.

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Lemhi River, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Lemhi River, Idaho
Der Anfang ist schon eine ziemlich heftige Waschbrettpiste, aber es geht. Dann wird es wieder besser. Es geht vorbei an Farmen, immer das nahende Unwetter im Rückspiegel. So richtig entspannt fährt es sich da nicht, weil ich nicht weiß, wie die Straßen hier sind.

Highway 28, Idaho

Old Hwy 28/Lemhi Rd, Lemhi River, Idaho

Pferd, Old Hwy 28/Lemhi Rd, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho
Schließlich erreiche ich die Abzweigung zum Lemhi Pass, was mittlerweile der Lewis & Clark Highway ist.

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

88 S10 Blazer, Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho

Lewis and Clark Hwy, Idaho
Es geht durch leichten Regen, der mal in Tröpfeln, mal in Regen übergeht. Aber es geht noch. Der Anfang geht auch mit recht geringer Steigung los. Erst auf den letzten zwei Meilen zum Pass beginnt die Steigung — und meine Kiste kocht natürlich wieder. Also lege ich wieder 4LO ein und fahre langsam hinauf — und schalte dazu natürlich die Heizung ein. Da es aber draußen knappe 15°C sind, geht das dieses Mal.

Lewis and Clark Hwy, Lemhi Pass, Staatsgrenze Idaho & Montana

88 S10 Blazer, Lemhi Pass, Staatsgrenze Idaho & Montana

Lemhi Pass, Staatsgrenze Idaho & Montana
Schließlich komme ich am Lemhi Pass an — und erkenne ihn kaum wieder. Das Passschild ist weg. Erst später entdecke ich, dass da ein Stein gesetzt wurde, auf dem alles steht. Auch gibt es einen richtigen Parkplatz mit Tafeln bezüglich des Lewis & Clark Trails.

Lemhi Pass Rd, Sacajawea Memorial Area, Montana

Lemhi Pass, Staatsgrenze Idaho & Montana
Was früher ein kleiner versteckter Waldweg zu einem Campingplatz und der Sacajawea Site war, ist jetzt eine gut befestigte Gravel Road, ebenfalls mit Parkplatz und Toilette und einem Interpretative Trail. Da es aber bereits auf halb sieben zugeht, spare ich mir den Besuch des Trails. Ich fahre zurück zum Pass und dann geht es hinunter.

Lemhi Pass Rd, Montana

Lemhi Pass Rd, Montana

Lemhi Pass Rd, Montana

Lemhi Pass Rd, Montana

Lemhi Pass Rd, Montana

Lemhi Pass Rd, Montana

Highway 324, Montana

Highway 324, Montana

Highway 324, Montana

88 S10 Blazer 148000 Meilen, Highway 324, Montana

Highway 324, Montana

Highway 324, Montana

Highway 324, Montana

Highway 324, Montana
Auch die Abfahrt wurde entschärft. Früher ging es auch hier zum Schluss in engen Serpentinen hinauf. Jetzt gibt es eine langgezogene Steigung weit über die Berghänge gezogen. Der ursprüngliche Weg ist gar nicht mehr zu finden. Also hier hat sich schon einiges geändert.
Freundlicherweise hat das Wetter auf dieser Seite aufgemacht. Das Unwetter scheint im Lemhi Tal zu hängen. So bekomme ich doch noch ein paar schöne Aufnahmen vom Pass und den Wolken in den Bergen. Dann geht es hinunter. Endlich kann ich die Heizung wieder abstellen. Draußen kühlt es merklich ab. Ich messe nur noch 10°C. Doch im Tal wird es wieder wärmer. Langsam werden es wieder 18°C.
Wie ich auf dem Highway 324 am Clark Canyon Reservoir ankomme, wo ich gehofft hatte noch einen netten Sonnenuntergang zu bekommen, ist es schon fast Nacht. Und ich finde auch den Platz nicht mehr, an dem ich damals gehalten hatte. Außerdem habe ich wieder einen am Heck kleben. Anstatt dass die einfach überholen, kriechen die lieber ins Auspuffrohr. Manchmal könnte man echt den Einen mit dem Anderen erschlagen…
So kann ich auch nicht schnell abbremsen, wie ich eine Gravel Ausfahrt sehe. Und dann bin ich auch schon am Damm. Damit hat sich das erledigt. Jetzt geht es sowieso auf die Interstate.

Interstate 15, Montana
Der Sprit wird mal wieder eng. Aber es müsste trotzdem ganz gut ausgehen, trotz der vielen Fahrten in 4LO. Gegen halb neun komme ich in Dillon an. Jetzt geht es zum Motel 6. Aber dort, wo das Schild steht, habe ich nicht das Gefühl, dass ich richtig bin. Aber wie ich auf der Hauptstraße weiterfahre, sehe ich, dass ich doch richtig gewesen wäre. Aber ich habe jetzt keine Lust mehr umzudrehen und fahre kurzerhand ins Super 8.
Die haben ein Zimmer frei, allerdings im ersten Stock. Das ist auch okay, dann trampelt mir wenigstens niemand auf dem Kopf herum. Ich frage noch nach einem Restaurant zum Abendessen und es wird mir die All American Bar, Grill & Bowling empfohlen. Die ist sogar in Gehweite. Also werfe ich nur noch schnell die Sachen aufs Zimmer, dann marschiere ich los.
Das Restaurant ist wirklich nur eine gute Minute entfernt. Zuerst versuche ich versehentlich zwar den Hintereingang, erkenne aber, dass ich doch woanders rein muss. Das Lokal ist zweigeteilt mit Essen und Trinken und einem Bowlingbereich. Schon etwas skeptisch bestelle ich mir ein Sirloin — und werde aufs Positivste überrascht!
Das Fleisch ist deutlich besser als das vom Outback Steakhouse! Das ist schon fast ein Filetstück, so schön wie das aussieht. Das hätte ich dieser einfachen Kneipe gar nicht zugetraut. Es scheint sowieso eher ein Insider–Treff zu sein. Es wundert mich, wie viele hier zum Bowlen herkommen. Und einen Billiardtisch haben sie auch, an dem zwei mit ihren eigenen Queues spielen.
Ich bezahle einen recht moderaten Preis (okay, Salat war jetzt keiner dabei), dann marschiere ich zurück ins Motel. Da teste ich als erstes, ob ich Internet habe. Dann tippe ich meine Emails und lade die aktuellen Updates auf meinen PC. Jetzt muss ich noch mein Tagebuch tippen. Die Filme vergesse ich jetzt endgültig. Hoffentlich bringe ich später überhaupt noch die Reihenfolge zusammen.
Dann lade ich noch die Bilder herüber und mache mein Backup. Auch heute wird es schon wieder zwölf und die morgige Tour wird auch wieder elend lang. Ich bin ja gespannt, wie ich das schaffen werde…
Vielleicht schlafe ich heute mal ohne Stöpsel, damit ich nicht zu spät aufwache. Aber um eins gebe ich den Plan auf. Schließlich will ich etwas Schlaf und irgendein Aggregat läuft hier dauernd…
Der nächste Tag ist in Vorbereitung…
- Besichtigungen
- Lemhi Pass (frei)
- Allgemein
- Frühstück: Brady’s Family Restaurant, Idaho Falls
- Abendessen: American Bar, Grill & Bowling, Dillon
- Motel: Super 8, Dillon
- Tagesetappe: 239 Meilen