Erster Jedediah Smith Trail 1822 — 1824
40. Tag: 24. September 2009 Pittsburgh (Mine)
Endlich schlafe ich wieder ein, wache aber dann gegen dreiviertel acht völlig gerädert auf. Gegen acht stehe ich auf und mache mich fertig. Duschen kommt erst gegen Abend. Da mache ich jetzt nichts. Ich räume meine Sachen fürs Auto zusammen. Dann räume ich meine Sachen aus der Kühlbox heraus.

Highway 68, Pennsylvania

Highway 68, Pennsylvania

Highway 68, Chicora, Pennsylvania

Highway 68, Chicora, Pennsylvania

Highway 68, Pennsylvania

Highway 68, Pennsylvania

Cove Run Rd, Pennsylvania
Gegen zehn bin ich abfahrbereit. Draußen ist es noch angenehm kühl mit knapp 20°C. Teilweise ist es noch recht neblig. Gestern habe ich noch gute vier Gallonen getankt. Dann sollte es auch für den Rückweg reichen, ohne dass ich zu viel Sprit drin habe. Man darf ja nur halb voll sein.
Die Rechnung geht gerade so auf. Beinahe wäre es zu viel Sprit gewesen. Eine Überraschung gibt es aber bei der Abrechnung. Da sind noch 418 Dollar Guthaben im Computer. Ich sage, das kann nicht stimmen. Aber sie kann nichts machen. Also zahle ich die Differenz von 140 Dollar bis September.

Mineneinfahrt, Bradys Bend Underground Storage, Pennsylvania
Dann kommt wieder der gleiche Angestellte, der mich auch beim Rausholen begleitet hat. Ich stehe wieder einmal woanders. Wie ich dann meine Akkus abklemmen will, sehe ich, dass ich den falschen Schlüssel habe. Keine Ahnung wo mein 5/16–er jetzt ist. Er hat auch keinen da, nur Klemmzangen. Mit der bekommt er meinen Hauptakku weg, aber nicht meinen Zweitakku. Also suche ich doch meine Schlüssel, finde auf die schnelle nur meine metrischen. Mit einem Achter geht’s auch.

88 S10 Blazer, Mine, Pennsylvania
Dann mache ich die Türe zu, nehme ein Abschiedsbild auf und natürlich vergesse ich das Bild vom Tachostand. Aber so um die 150920 Meilen müssten es sein. Die 150900 habe ich unterwegs durchbrochen und da war es noch ein Stück zu fahren.
Ich steige zu Helen ins Auto und wir fahren zurück. Sie lädt John zum Mittagessen ein. Aber ich habe die Zeit nicht. Ich mache mir nur ein Sandwich und schaue, dass ich meine Sachen gepackt bekomme. Dieses Mal packe ich anders: In meinen Trolley lege ich unten eine Lage aus 5 T–Shirts. Außen, dann als Rand, Unterhosen und innen kommen stehend die CDs rein. Ausgespart werden die beiden Verstrebungen und der Bereich bekommt Schaumstoff als Puffer. Zwischen die CDs in Längsrichtung kommt Luftpolsterfolie. So bekomme ich alle CDs in den Trolley. Oben kommt noch eine 5er Lage T–Shirts darauf.
Der Trolley geht gerade noch zu. Aber das sollte alles klappen. Dann kommt der Rest in den Koffer. Der Trolley wiegt nur knappe 11kg. Und mein Koffer kommt auch nur auf gute 16kg. Das sollte noch genügend Puffer für die restliche Kleidung und Waschzeugs, Deo etc. haben. Dann muss ich nichts zurücklassen.
Dann räume ich mein ganzes Elektronikzeugs zusammen und lade mein Handy auf. Schließlich tippe ich das Tagebuch der letzten Tage. Um fünf bin ich damit fertig. Als nächstes geht es unter die Dusche. Dann versuche ich noch, Karten zu schreiben. Gegen halb sieben bin ich auch damit durch und ich kann Helen noch ein paar Bilder von den Badlands zeigen. Dann müssen wir schon los. Schließlich haben wir mit David sieben Uhr im LongHorn Steakhouse vereinbart.
Pünktlich sind wir da. David und Lisa sind, wie jedes Mal, bereits deutlich eher da gewesen. Das Essen ist wieder super. Ich habe mir ein Peppercorn Steak bestellt, das absolute Spitze ist. So ein gutes Filet habe ich nicht oft auf meinem Trail gehabt. Dazu ein Samuel Adams, der erste Alkohol nach sechs Wochen! Das merkt man dann doch, aber es schmeckt. Und mit David kann man sich echt gut unterhalten. Er ist wirklich an mir und meinen Reisen interessiert, nicht nur oberflächlich. Es ist schön, wirkliche Freunde zu haben.
Gegen dreiviertel neun bezahle ich und wir fahren zurück. Auf dem Rückweg halten wir noch schnell an einem Briefkasten bei Cranberry und ich werfe meine 10 Postkarten ein. Dann sind die auch unterwegs. Mal schauen ob alle ankommen.
Zurück zu Hause tippe ich noch den Rest des Tagebuchs. Dann mache ich mich langsam bettfertig. Morgen wird es ein langer Tag werden. Gegen 10 Uhr bin ich im Bett. Meine letzte Nacht für dieses Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika…
- Besichtigungen
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- Allgemein
- Frühstück: Zu Hause
- Abendessen: LongHorn Steakhouse, Cranberry
- Motel: Zu Hause
- Tagesetappe: —