Erster Jedediah Smith Trail 1822 — 1824
34. Tag: 18. September 2009 Missoula — Bozeman

Karte Missoula nach Bozeman
Heute frühstücke ich mal wieder im Cracker Barrel. Ich bestelle mir dieses Mal das „Old Timer’s Breakfast”. Da aber die Hasbrowns fehlen, ist das Frühstück schon ganz schön wenig. Da werde ich heute auf jeden Fall einen Mittagsstopp einlegen und zwei Äpfel essen. Sonst bin ich heute hungrig.
Beim Bezahlen frage ich nach den „Worry Stones”, weil ich wieder den Engel „Hope” wollte. Aber die haben diese Figuren überhaupt nicht mehr! Das ist schade. Also kann ich nur bezahlen und dann weiter zur Tankstelle fahren.
Gegen halb elf komme ich endlich weiter. Es geht zuerst auf der Interstate 90 in Richtung Highway 93 nach Norden.

Highway 93/200, Montana
Beim Exit 96 geht es zum Highway 93/200.

Highway 93/200, Montana

Baustelle Highway 93/200, Montana
Auf dem Highway geht es bald durch eine elend lange Baustelle, in der man nur 55km/h fahren darf. Da fahre ich auf meinem Rückweg vielleicht doch die Abkürzung durch die Berge, wie meine Software vorgeschlagen hatte.

Highway 93/200, Culloyah St, Arlee, Montana
Am Ende der Baustelle geht es weiter durch Arlee in Montana.

Highway 93/200, Montana

Highway 93/200, Montana

Highway 200, Montana
Bei Ravalli kommt dann auch meine Abzweigung zum Highway 200 entlang dem Flathead River.

Highway 200, Montana

Highway 200, Flathead River, Montana

Highway 200, Montana

Highway 200, Flathead River, Montana

Highway 200, Flathead River, Montana

Highway 200, Flathead River, Montana
Da ist schon deutlich weniger Verkehr und das Fahren wird um einiges angenehmer, wenn nicht dauernd ein Semi oder Truck mit Hänger hinter einem ist.

Highway 200, Clark Fork, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana
Bei Paradise folgt der Highway 200 dem Clark Fork.

Highway 200, Plains, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana

Highway 200, Montana

Highway 200, Gedenktafel Bad Rock Trail, Montana

Highway 200, Gedenktafel Bad Rock Trail, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana
Weiter geht es durch Plains in Montana. Hier komme ich auch an der Gedenktafel des „Bad Rock Trail” vorbei.

Highway 200, Gedenktafel Saleesh House, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana

Highway 200, Thompson Falls, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana
Kurz vor Thompson Falls kommt noch ein Historical Marker bezüglich dem Saleesh House. Teilweise habe ich herausgefunden, dass es der gleiche Ort wie die Flathead Post sein kann. Aber auf dem Marker steht, dass es 1820 aufgegeben wurde. Aber von der Flathead Post finde ich rein gar nichts. Ich fahre noch durch Thompson Falls um zu sehen, ob vielleicht danach noch ein Hinweis kommt. Aber leider finde ich nichts und drehe deshalb wieder um.

North Shore Dr, Smith Camp, Montana

Airport Dr, Smith Camp, Montana

Highway 200, Montana
Ich fahre auf dem Rückweg noch die zwei Punkte an, die ich im Internet gefunden habe bezüglich dem Smith Camp. Aber da ist nur Privatbesitz und kein Historical Marker. Also ziehe ich unverrichteter Dinge weiter und fahre auf den Highway 200 zurück.

Highway 200, Clark Fork, Montana
Wieder folge ich dem Clark Fork auf dem Highway 200.

Panorama Rd, Flathead Post, Montana
Dann erreiche ich eine weitere Stelle, an der die Flathead Post hätte sein können. Doch auch hier ist nur Privatbesitz und keine Gedenktafel zu sehen. Also fahre ich jetzt endgültig auf den Highway zurück und trete die Heimreise an.

Highway 200, Clark Fork, Montana

Highway 200, Clark Fork, Montana

Highway 135, Lolo National Forest, Montana
Ich biege auf dem Rückweg auf den Highway 135 ab. Dann navigiert mich meine Software auf eine Forststraße. Da ich damit nicht gerechnet habe, verpasse ich die Abzweigung und drehe um. Ich sehe mir nochmal die Strecke auf der Karte an, weil der Highway 135 auch zur Interstate führt, allerdings mit einem riesigen Umweg.

FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana

88 S10 Blazer, FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana

88 S10 Blazer, FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana

FR412/Siegel Rd, Montana
Also fahre ich doch die Forststraße. Aber die entpuppt sich als leicht felsige einspurige Passstraße, die ich nicht allzu schnell fahren kann. Aber auf halbem Weg zum Siegel Pass gibt es doch noch eine nette Stelle für die Mittagspause — wenigstens etwas. Allerdings wundert es mich, dass hier für einen Freitag nicht mehr los ist. Sonst füllen die Camper doch am Freitag die ganzen Forest Roads. Die Gegend hier scheint wohl nicht so gefragt zu sein.

FR412, Siegel Pass, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana

FR412/Ninemile–Siegel Rd, Montana
Nach dem Pass geht es hinunter auf der Ninemile–Siegel Road. Doch die ist am Anfang auch nicht viel besser. Erst nach etlichen Meilen wird sie breiter und besser ausgebaut, so dass man die erlaubten 55km/h auch reell fahren kann.

Ninemile Rd, Montana

Ninemile Rd, Montana
Allerdings kommt man oft an Häusern vorbei, bei denen ich aus Höflichkeit die Geschwindigkeit reduziere, um weniger Staub aufzuwirbeln.

Remount Rd, Montana

Frontage Rd, Montana
Alles in allem dürfte ich auf der Strecke mit Sicherheit deutlich länger gebraucht haben, als über den Highway, wie ich gekommen bin. Dafür war die Fahrt landschaftlich schöner.
Gegen halb fünf komme ich wieder in Missoula an und tanke nochmal bei der Conoco wie in der Früh. Dann geht es endgültig auf die Interstate. Die Reifen habe ich schon heute früh beim Tanken wieder auf Straßenniveau gebracht, wobei sowieso nur 0,1bar gefehlt haben. Ich hätte deutlich mehr erwartet. Die Reifen sind echt gut für Schotter!

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana
Auf der Interstate geht es recht flott voran. Wie immer setze ich den Tempomat auf 110km/h. Da läuft er am Besten, ohne dauernd zu schalten. Ich vermute mal, dass ich da am Drehmomentmaximum bin. Zwar dürfte ich 120km/h fahren. Aber dann entsperrt die Automatik permanent den Drehmomentwandler.

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Butte, Montana
Allerdings sind hier auch zwei ganz schön knackige Pässe drin: Einer bei Butte…

Interstate 90, Continental Divide, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana
…und einer über den Continental Divide. Da geht es ganz schön lang bergauf. Aber da ich ihn nicht trete, bleibt die Temperatur so halbwegs moderat. Der Fahrtwind von 70km/h scheint noch ausreichend zu kühlen. Es wird echt Zeit, dass der Kühlerumbau kommt.

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana

Interstate 90, Montana
Langsam geht der Tag zu Ende und die Landschaft erscheint wieder in einer schönen Abendstimmung.

Sonnenuntergang, Nebel, Interstate 90, Montana

Sonnenuntergang, Interstate 90, Montana

Sonnenuntergang, Interstate 90, Montana

Sonnenuntergang, Interstate 90, Belgrade, Montana

Sonnenuntergang, Interstate 90, Bozeman, Montana
Bei den Three Forks ist plötzlich leichter Bodennebel vom Fluss — und das bei der Temperatur! Schließlich sind es noch immer 25°C! Auch die Wolken zeichnen ein interessantes Bild. Aber da mir die Zeit davon rennt, kann ich keinen Stopp für Bilder einlegen.
Kurz vor acht komme ich in Bozeman an. Zuerst denke ich, dass ich im Motel 6 übernachten wollte. Aber wie ich am Microtel Inn vorbei bin, sehe ich am Laptop, dass ich ja dort einchecken wollte. Also drehe ich um und fahre zurück zum Microtel Inn.
Leider sind die Einzelbettzimmer schon weg. Aber ich kann ein Doppelbettzimmer zum Normalpreis bekommen. Allerdings gibt es keinen AAA Rabatt mehr. Aber es ist immer noch besser wie beim ersten Mal, als ich den vollen Preis hätte bezahlen sollen und ich dann entnervt zum Motel 6 abgedreht bin. Aber das kostet genau so viel, wie mein Zimmer jetzt. Also nehme ich es.
Ich räume meine Sachen aufs Zimmer und schaue nochmal wegen Abendessen nach. Ich hatte Bozeman mit Buffalo verwechselt. Dort hatte ich im Bozeman Steakhouse gegessen. Hier war ich jedoch im Outback Steakhouse, das ich damals ewig nicht gefunden hatte. Heute habe ich es bereits von der Interstate gesehen. Es ist nur eine Ausfahrt zurück und somit recht einfach zu finden.
Gegen viertel nach acht bin ich dort, muss aber etwa 15 Minuten auf einen Tisch warten. Es geht ganz schön zu hier! Dann ist mein Tisch fertig und er meint, er hätte den perfekten Tisch für mich: Ruhig und abgelegen — und ich meine spontan: Aber der ist dann im Keller, oder?
Der Witz war gelungen für ihn. Ich bestelle mir heute mal das Roasted Filet in Rotweinsauce. Die Beschreibung verspricht mehr, als es dann schließlich hält. Und den Salat muss ich auch extra bestellen. Ein Victoria Filet hätte genauso viel gekostet, hätte aber bestimmt besser geschmeckt.
Meine Bedienung ist zur Abwechslung mal eine weißhaarige Dame. Sie dürfte mindestens 60 sein. Normalerweise sind im Outback Steakhouse immer junge Leute. Gegen dreiviertel zehn bezahle ich und fahre zurück zum Motel. Den Walmart streiche ich jetzt doch. Ich habe schon zu viele CDs. Ich weiß sowieso nicht mehr, wie ich die nach Hause bringen soll. Eventuell muss ich in Pittsburgh einen größeren Trolley kaufen, in den ich den anderen Trolley hineinbekomme.
Im Motel habe ich mittlerweile schon fleißig Geräte aufgeladen. Das Telefon war bereits wieder leer. Die Kameraakkus auch, weil das Ladegerät im Auto jetzt gar nicht mehr mag. Und mein Laptop lief ja auch schon wieder ein Stück auf Akku. Den hänge ich gleich wieder ans Netz, damit ich meinen Autoadapter nicht überfahre.
Dann mache ich meine Buchführung und tippe mein Tagebuch. Nebenbei läuft wieder Patty Loveless und dann mein Doppelpack Joe Dee Messina. Das dürften so ziemlich die ersten CDs sein von 1996 und 1998. Dann lade ich noch die Bilder von der Kamera herüber und mache wieder ein Backup.
Gegen halb zwölf gehe ich ins Bett, dieses Mal versuchsweise ohne Stöpsel — auch wenn ich wieder mal einen Trampel über mir habe…
Aber kurz nachdem ich das Licht ausgemacht habe, höre ich ziemlich laut einen Zug. Also gebe ich doch den Plan auf, ohne Stöpsel zu schlafen. Aber bis die wieder drin sind, ist es auch schon wieder zwölf. Nächstes Jahr muss ich besser planen mit den Motelörtlichkeiten…
Der nächste Tag ist in Vorbereitung…
- Besichtigungen
- Saleesh House
- Flathead Post
- Allgemein
- Frühstück: Cracker Barrel, Missoula
- Abendessen: Outback Steakhouse, Bozeman
- Motel: Microtel Inn, Bozeman
- Tagesetappe: 416 Meilen