Erster Jedediah Smith Trail 1822 — 1824

38. Tag: 22. September 2009 Davenport — Columbus

Karte Davenport nach Columbus Karte Davenport nach Columbus
Karte Davenport nach Columbus

Man glaubt es kaum, aber ich habe wirklich mal eine Nacht ohne Stöpsel schlafen können! Und damit auch gleich wieder verschlafen. Gegen dreiviertel acht wache ich auf. Naja, ich bin halt noch auf der Mountain Time Zone. Jetzt geht es aber schnell unter die Dusche und ich mache mich fertig. Dann schaue ich noch schnell nach, wie ich zum Cracker Barrel komme. Der ist einfach die Straße zum Motel geradeaus weiter. Das sollte nicht zu schwer sein. Freundlicherweise hat sogar der Regen aufgehört. Also kann ich nach dem Auto bepacken (das Auto steht mal vor der Türe!) gleich meinen Reservesprit rein kippen. Dann kontrolliere ich noch kurz mein Öl. Das sollte auch noch reichen.

Bevor ich losfahre, rufe ich noch schnell Helen an, um ihr zu sagen, dass ich es wegen einer Autopanne vor zwei Tagen nicht bis heute Abend schaffe. Dann marschiere ich zum Office, checke aus und fahre zum Frühstück. Da bekomme ich den absolut besten Kaffeeservice auf meiner ganzen Tour! Sie war dauernd am Nachschenken, fast schon unglaublich! Und sie hat immer erst gefragt, ob sie nachschenken oder später vorbei kommen soll. Das ist wirklich ein perfekter Service! Also gebe ich einen extra Dollar als Trinkgeld. So etwas muss belohnt werden.

Wie ich zum Auto zurückkomme, sehe ich auf meinem Handy einen Anruf und eine SMS. Kaum hat man das Teil mal nicht dabei, wollen alle etwas von einem. Meinen Eltern schicke ich nur schnell eine kurze SMS, Matt rufe ich an und erzähle kurz was los ist und dass ich soweit wieder unterwegs bin. Die fünf Minuten investiere ich gerne für seine tolle Hilfe. Da muss ich mir noch etwas überlegen für ihn.

Aber jetzt muss ich erstmal los. Gleich auf der anderen Seite ist eine Shell, da tanke ich. Kurz nach elf bin ich endlich unterwegs. Meine Software zeigt 19:45 Uhr als Ankunft an. Mit der Stunde Zeitverlust durch die Zeitzone ist es fast neun. Da werde ich auch nicht allzu viel rausfahren. Mal schauen, ob ich überhaupt so weit fahre.

Interstate 80, Staatsgrenze Iowa & Illinois Interstate 80, Staatsgrenze Iowa & Illinois
Interstate 80, Staatsgrenze Iowa & Illinois
Interstate 80, Illinois Interstate 80, Illinois
Interstate 80, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois

Ich überquere den Mississippi River und die Staatsgrenze nach Illinois.

Interstate 74, Peoria, Illinois Interstate 74, Peoria, Illinois
Interstate 74, Peoria, Illinois
Interstate 74, Peoria, Illinois Interstate 74, Peoria, Illinois
Interstate 74, Peoria, Illinois
Interstate 74, Illinois River, Peoria, Illinois Interstate 74, Illinois River, Peoria, Illinois
Interstate 74, Illinois River, Peoria, Illinois

Dann geht es über den Illinois River und durch Peoria.

Interstate 74, Bloomington, Illinois Interstate 74, Bloomington, Illinois
Interstate 74, Bloomington, Illinois
Interstate 55/74, Bloomington, Illinois Interstate 55/74, Bloomington, Illinois
Interstate 55/74, Bloomington, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois Interstate 74, Illinois
Interstate 74, Illinois

Bei Bloomington vereint sich die Interstate 74 für ein kurzes Stück mit der Interstate 55.

Interstate 74, Staatsgrenze Illinois & Indiana Interstate 74, Staatsgrenze Illinois & Indiana
Interstate 74, Staatsgrenze Illinois & Indiana
Interstate 74, Indiana Interstate 74, Indiana
Interstate 74, Indiana
Interstate 74, Indiana Interstate 74, Indiana
Interstate 74, Indiana

Es geht ganz gut voran. Nur ab und zu gibt es Regen und ab und an auch einen richtigen Wolkenbruch. Aber alles nicht sehr lange. Schließlich überquere ich die Staatsgrenze nach Indiana.

Interstate 465, Indianapolis, Indiana Interstate 465, Indianapolis, Indiana
Interstate 465, Indianapolis, Indiana

So geht es bis zum Tankstopp in Crawfordsville, der dieses Mal nicht im strömenden Regen stattfindet. Warm ist es auch schon wieder. Es sind fast 30°C. Weiter geht es Richtung Ohio durch Indianapolis.

Interstate 70, Indiana Interstate 70, Indiana
Interstate 70, Indiana
Interstate 70, Staatsgrenze Indiana & Ohio Interstate 70, Staatsgrenze Indiana & Ohio
Interstate 70, Staatsgrenze Indiana & Ohio

Kurz vor der Staatsgrenze nach Ohio ist Richmond. Dort hatte ich letztes Jahr zum letzten Mal übernachtet. Aber es ist noch nicht mal sieben Uhr. Also fahre ich weiter.

Natürlich wird es wieder Nacht, bis ich in Columbus und dem dortigen Motel 6 ankomme. Dank meiner Software fahre ich erst mal in die falsche Richtung, bis ich dann mit Hilfe des Motelführers die richtige Richtung gefunden habe. Das kostet auch wieder 10 Minuten, unnötigerweise…

Das Einchecken passiert schon am Nachtschalter hinter Panzerglas. Das scheint ja eine etwas verwegene Gegend zu sein, in der ich da abgestiegen bin. Das Motel ist so gebaut, wie in Richmond. Alles ist einstöckig und recht großzügig verteilt. Ich bekomme ein Zimmer ganz hinten zum Einkaufscenter raus. Mal schauen, aber es scheint auch recht ruhig zu sein. Vielleicht wird es doch mal wieder eine Nacht ohne Stöpsel?!

Ich räume meine Sachen aufs Zimmer und schaue schnell am Laptop nach, wo das nächste Steakhouse ist. Das Texas Roadhouse ist recht nah. Hoffentlich haben die nicht auch wieder eher zu. Gegen neun bin ich da. Kurz überlege ich, ob ich ins Outback fahren soll, das gegenüber ist. Ich entschließe mich aber doch fürs Roadhouse.

Hier bekomme ich wieder einen perfekten Service von einem ganz jungen Ober. Der hat vermutlich gerade erst angefangen. Auch hier gebe ich einen Extradollar als Trinkgeld. Da freut er sich bestimmt. Und man wird hier wenigstens mit „Buddy” und nicht mit „Sir” angeredet. Das gefällt mir schon besser…

Kurz vor zehn bezahle ich und fahre Richtung Motel. Dabei schaue ich nach einem Walmart und entdecke gleich einen. Dort nehme ich meinen Fuel Stabilizer und die Zahnseide für meine Eltern mit. Dann fahre ich zurück ins Motel. Dort kommt wieder die übliche Geschichte mit Buchführung, CDs und Tagebuch. Schließlich lade ich noch die Bilder herüber. Dann geht’s ins Bett. Die letzte Nacht in einem Motel! Eigentlich hätte ich da ja ein Holiday Inn nehmen müssen oder etwas ähnlich luxuriöses für meine letzte Nacht…

Der nächste Tag ist in Vorbereitung…

  • Besichtigungen
  • Allgemein
  • Frühstück: Cracker Barrel, Davenport
  • Abendessen: Texas Roadhouse, Columbus
  • Motel: Motel 6, Columbus
  • Tagesetappe: 491 Meilen