Zweiter Jedediah Smith Trail 1824 — 1826

4. Tag: 25. August 2010 Pittsburgh (Chevrolet Händler)

Heute schlafe ich schon etwas länger. Um zwei musste ich zwar mal auf die Toilette, aber dann schlafe ich gleich wieder ein und wache erst gegen sechs Uhr wieder auf. Zuerst denke ich, es ist vier, bis ich dann merke, dass die Sonne aufgeht. Dann erinnere ich mich daran, dass Helen’s Uhr ja beim Schlag ’nen Schlag hat: Um sechs Uhr schlägt sie nur vier Mal an!

Gegen sieben stehe ich auf, wie ich höre, dass Helen auch aktiv wird. Dann dusche ich und mache mir wieder drei Eier zum Frühstück. Das ist mir lieber als das Müsli. Dann heißt es wieder warten bzw. kontrollieren, was meine Lieferung macht. Zu meiner Freude sehe ich, dass die bereits zur Auslieferung unterwegs ist. Das hat also alles geklappt!

Dann gehe ich meine Emails durch und schaue nochmal wegen dem Radioumbau in meinem Cherokee. Wenigstens weiß ich dann, nach was ich suchen muss bei Walmart bzw. Pep Boys.

Nachdem mein Chevrolet Händler gegen elf immer noch nicht angerufen hat und Helen zu ihrem Friseurtermin nach Wexford muss, rufe ich nochmal an. Nach Mittag soll er jetzt fertig werden. Ich frage, ob das 12:30 oder 13 Uhr ist und ich erfahre, dass es wohl gegen 13–13:30 sein müsste.

Okay, also fährt Helen erst mal so zum Friseur, während ich mich nochmal schlau mache, was man denn sonst noch am S10 verbessern könnte wie Fender Flares und Winch Mount. Und ich nutze die Zeit, um mein GPS mit Koordinaten zu füttern.

Nachdem sie zurück ist, esse ich noch schnell ein Sandwich. Dann fahren wir zu meinem Chevrolet Händler. Gegen zwei bin ich dort und frage als erstes, ob mein Auto fertig ist. Der ist fertig, aber ich schaue erst einmal bei den Jungs im Part Store vorbei. Da ist das Hallo wieder groß! Die haben mich richtig ins Herz geschlossen. Wenn ich da mal Teile brauche, werden die alles in Bewegung setzen, damit ich die Teile bekomme.

Nach einer längeren Unterhaltung marschiere ich wieder vor und suche Jay. Der unterhält sich gerade mit einem Harley Fahrer. Die Maschine ist echt beeindruckend. Mit eingebautem Radio und allem! Dann unterhalten wir uns noch über die Tour und meinen Autokauf in Deutschland. Dann verabschiede ich mich und bezahle. So wie es aussieht, ist nur das gemacht worden, was ich beauftragt habe. TÜV war wohl kein Problem.

Dann fahre ich zur Ross Park Mall und suche den T–Mobile Shop. Natürlich parke ich genau am anderen Ende der Mall. Aber auch okay. Die Leute dort geben sich wirklich Mühe und so langsam kristallisiert sich heraus, was passiert ist. Ich hatte zwar Goldstatus, aber erst beim nächsten Refill wäre mir der Status auch gutgeschrieben worden! So sind die Minuten im November abgelaufen, obwohl die Webseite etwas anderes angezeigt hat. Die Nummer ist mittlerweile vergeben. Also ging meine Überweisung auch auf die alte Nummer, klasse!

Nach langem hin und her haben sie mir jetzt die $10 gutgeschrieben und für die $30–$40 auf der alten Karte haben sie mir wenigstens $25 gutgeschrieben. Damit ist auch die schöne Nummer weg, jetzt habe ich eine richtige Mistnummer. Aber wenigstens habe ich jetzt wieder ein Telefon — und die Karte kann ich in jedem Telefon verwenden.

Mittlerweile ist es schon wieder halb fünf und ich mache mich auf den langen Weg zurück nach Cranberry. Dort geht es erstmal zum Walmart. Eigentlich wollte ich mir das Kühlerwasser ja selbst mischen. Aber ich finde kein destilliertes Wasser. Also nehme ich doch das fertig gemischte, auch egal. Dafür finde ich meine Einbaublende und Kabeladapter für $20 zusammen. Nur den Antennenadapter finde ich nicht.

Dann geht es weiter zu Pep Boys. Dort schaue ich wegen synthetischem Automatiköl von Mobile 1. Aber die haben nur noch drei Flaschen. Die anderen muss er erst bestellen, die kommen morgen Nachmittag. Ich sage ihm, dass ich wohl erst am Freitag oder Samstag kommen kann. Kein Problem, die sind auf meinen Namen reserviert, perfekt! Anzahlung braucht er auch keine, noch besser!

Dann fahre ich zu David und schaue ob jetzt der Kühler stimmt. Zu meiner Überraschung wurde der alte Kühler nicht abgeholt. Keine Ahnung, was da schief lief. Aber der neue Kühler passt wenigstens. Ich prüfe die ganzen Teile. Hoffentlich passt alles. Meine Adapter für die Automatikleitungen scheinen zu passen, wenigstens etwas!

Dann überlege ich noch, was für Teile ich von Home Depot brauche. Nachdem ich alles beisammen habe, geht es zurück nach Cranberry und ich kaufe Adapter und Schlauchbinder in rauen Mengen ein. Schließlich will ich ja das ganze Kühlsystem austauschen.

Gegen sieben bin ich von meiner Tour zurück und mache schnell meine Buchführung und sortiere das ganze Chaos an Unterlagen. Helen hat schon gegessen. Also fahre ich alleine gegen acht Uhr zum Lone Star. Dieses Mal ist deutlich mehr los und meine Bedienung ist ziemlich gestresst. Der Service ist ganz okay und das Steak ist deutlich besser als gestern! Dieses Mal habe ich sogar das 310g genommen und nicht das 225g wie gestern. Dafür habe ich heute keine Peanuts bekommen…

Vor dem Essen schicke schon einmal die ersten beiden SMS an meine Eltern und Tanzfreunde. Gegen neun bin ich wieder zurück und mache meine Buchführung fertig. Dann geht es ans Tagebuch. Zum Abschluss des Tages prüfe ich noch Emails. Dann folgt die Odyssee mit dem Telefon beschreiben. Dann gehe ich ins Bett.

Der nächste Tag ist in Vorbereitung…

  • Besichtigungen
  • Allgemein
  • Frühstück: Zu Hause
  • Abendessen: Lone Star Steakhouse & Saloon, Cranberry
  • Motel: Zu Hause
  • Tagesetappe: —