Zweiter Jedediah Smith Trail 1824 — 1826
8. Tag: 29. August 2010 Pittsburgh (Kühlerleitungen, Nebelscheinwerfer)
Wieder bin ich gegen sieben wach. Heute ist Sonntag und es ist Frühstück mit Helens Freunden angesagt. Endlich habe ich Gelegenheit Virginia wiederzusehen. Gegen halb zehn geht es zurück und ich mache mich für die nächste Runde am Auto fertig.
Als Erstes überlege ich, wie ich die Leitungen am Besten schütze. Ich sehe mich zuerst beim Schrott um und finde einen Deckel für einen der Sicherungskästen vom Außenbereich. Der ist richtig massiv und passt von der Größe her recht gut. Er muss nur etwas gekürzt werden. Also ran ans Werk und alles sauber hinbiegen.
Dann baue ich aus meinen Lochschienen und –winkeln eine Halterung. Schließlich bohre ich noch die Löcher mit meinen neuen Bohrern. Aber was ist das? Entweder ist das Metall steinhart, oder es passt was mit den Bohrern nicht. Ich brauche eine halbe Ewigkeit das erste Loch reinzubekommen. Beim Zweiten kommt dann David vorbei. Der schaut sich das kurz an und meint, Du hast die Bohrmaschine auf rückwärts! Oh Mann, klasse, bin ich ein Depp. Da habe ich absolut nicht daran gedacht. Aber so was passiert, wenn man in Gedanken in seinem Projekt ist. Jetzt geht es deutlich schneller durch das Metall.
Weiter geht es mit dem Einbauen. Die ganze Aktion kostet mich schon wieder massig Zeit. Mittlerweile ist es bereits nach drei Uhr und so spät will ich mit der Automatik nicht mehr anfangen. Aber ich habe ja noch die Nebelscheinwerfer und die Schalter. Also fange ich mit den Nebelscheinwerfern an.
Die Alten müssen dann auch noch weg. Zuerst schaue ich, wo die Neuen am Besten passen. Neben Scheinwerfer und Ramme ist am Besten. Bei der Gelegenheit schaue ich auch gleich mal, wo die Stoßstange festgeschraubt ist. Die ist nämlich auch locker. Da kommt man fast nicht ran. Aber mit einer kleinen Ratsche und kleiner Verlängerung kann ich es gerade so hinfummeln. An der Seite komme ich an die Muttern gut ran. Da nehme ich Maß, welche Größe ich überhaupt brauche.
Als ich das fertig habe, geht es an die Löcher in der Stoßstange. Ich bin genau über der Halterung, was ganz gut ist wegen den Vibrationen. Die Löcher sind schnell drin, Dank der richtigen Laufrichtung der Bohrmaschine. Nur das Reinschrauben wird ein Drama. Ich komme mit keinem Schlüssel so hin, dass ich drehen kann. Bis ich auf die Idee komme, einfach die Halterung zu drehen, anstatt der Mutter! Das geht perfekt. Ich brauche nur eine Beilagscheibe unter der Halterung und es passt. Das gleiche mache ich auf der anderen Seite und dann geht es an die Elektrik.
Die Masse nehme ich gleich direkt von der Halterung. Die Plusleitungen liegen schon da. Die muss ich nur noch an die neuen Stecker ancrimpen. Dann kann ich die Scheinwerfer einbauen. Es passt alles perfekt und ich biege nach Augenmaß die Scheinwerfer auf Position. Mittlerweile ist es auch schon neun Uhr und ich mache mich auf den Weg zurück.
Nach dem Duschen reicht mir aber die Zeit nicht mehr für ein Abendessen. Aber Helen hat gefüllte Paprika gemacht. Die kann ich essen. Gegen elf gehe ich ins Bett, nachdem ich noch schnell mein Emails verschickt habe…
Der nächste Tag ist in Vorbereitung…
- Besichtigungen
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- Allgemein
- Frühstück: Zu Hause
- Abendessen: Zu Hause
- Motel: Zu Hause
- Tagesetappe: —