John Colter Trail 1807 — 1808

6. Tag: 18. August 2006 Pittsburgh (Autoarbeiten)

In der Früh fahre ich als erstes zu Radio Shack. Doch die machen erst gegen 10 Uhr auf. Also fahre ich zuerst noch in den Wal–Mart und hole mein Silikon. Dann fahre ich wieder zurück und warte, bis Radio Shack aufmacht. Dort kaufe ich meinen CB–Stecker und fahre weiter zu Home Depot. Schließlich brauche ich noch einen etwas besseren Gegenhalt für meine Antenne auf dem Dach: Der schmale Kragen reißt mir mit Sicherheit das Dach auseinander. Ich finde eine Beilagscheibe und ein paar Dichtungen, mit denen ich einen halbwegs vernünftigen Aufbau hinbekommen sollte.

Dann geht es zurück und um 11:15 fahre ich los zu Truckoutfitters. Leider sind die am anderen Ende von Pittsburgh und so bin ich etwa 45 Minuten unterwegs. Pünktlich komme ich an und wir besprechen die Sache kurz. Ich darf inzwischen im Warteraum Platz nehmen und die Jungs legen los. Als ich die Flex höre, bin ich froh, dass ich es nicht selbst versucht habe. Das hätte ich bestimmt nicht geschafft.

Nach 2 Stunden sind die Jungs fertig und mussten tatsächlich, wie angekündigt, die U–Bügel durchflexen. Trotz meinem guten Einsprühen hatten sie keine Chance die Schrauben aufzubekommen. Auf dem Rückweg hole ich noch meinen Reserveradhalter beim Chevrolet Händler in Wexford ab, der jetzt endlich angekommen ist. Bei der Gelegenheit frage ich auch gleich noch wegen dem Anschluss der Heckscheibenheizung, da die Leitungen schon komplett abkorrodiert sind.

Bei Bumper–to–Bumper gibt es dafür einen Spezialkleber, den ich auf dem Weg zurück gleich mitnehme. Dann geht es zu David und ich baue als erstes den Antennenhalter richtig ein. Nachdem der jetzt etwas besser sitzt und mit Silikon abgedichtet ist (die Masse machte noch einiges an Probleme), baue ich das Reserverad ab und wechsle den Halter aus.

Dann schraube ich das neue Rad wieder drauf und räume das Auto erst einmal wieder so ein, wie ich es für die Fahrt brauche. Wegen den Reifen während der Einlagerung in der Mine musste ich einiges umräumen, damit ich die in meinen Wagen bekomme.

Schließlich widme ich mich noch dem Wackelkontakt an meiner Motorraumbeleuchtung. Leider muss ich aber feststellen, dass es doch vom Pluskabel herrührt. Das sind jetzt zu viele Fehlermöglichkeiten und da es gerade wieder geht vermute ich einmal ein einfaches Kontaktproblem.

Wie ich mir mein Auto noch einmal genauer ansehe, stelle ich fest, dass mein Hinterachsdifferential ganz kräftig leckt. Dieses Mal aber nicht an der Abdeckung sondern am Simmerring! Zum Wechseln reicht mir aber definitiv die Zeit nicht mehr, da ich morgen bereits losfahren muss. Das hätten die Jungs bei meinem Chevrolet Händler in Wexford aber auch sehen können!

Zum Schluss versuche ich mein Glück mit dem Spezialkleber an der Heckscheibenheizung. Aber die Leitungen halten nicht. Also crimpe ich zwei Flachsteckschuhe drauf und schiebe diese unter das Metallband in der Hoffnung, dass diese ausreichend Kontakt geben. Nächstes Jahr werde ich das richtig machen!

Das Anpassen der Antenne verschiebe ich auf morgen und fahre zu David’s Haus, um Lisa Bescheid zu geben, dass ich morgen nicht mehr komme. Da treffe ich sie zusammen mit Freundinnen am Whirlpool. Die machen heute einen Girls–Day und genießen bei Sekt und Knabbereien den Abend!

Ich fahre zurück nach Hause und springe unter die Dusche. Dann geht es wieder ins Outback Steakhouse. Morgen muss ich noch etwas vorbereiten und dann beginnt die Tour — und werde wohl auf meinen Notfallplan mit der Fahrt nur bis Columbus, Ohio, ausweichen…

  • Besichtigungen
  • Allgemein
  • Frühstück: Zu Hause
  • Abendessen: Outback Steakhouse, Pittsburgh
  • Motel: Zu Hause
  • Tagesetappe: —